Der Einstieg in die Digitale Fotografie

Bei der digitalen Fotografie handelt es sich um ein insgesamt relativ komplexes Thema, welches bereits bei der korrekten Bedienung der Digitalkamera beginnt. Hier gibt es viele Grundlagen, die man als Fotograf kennen und verstehen muss, wenn man wirklich beindruckende Aufnahmen erhalten möchte. Daher gehört auch ein gewisses Verständnis der Technik mit zum Grundwissen, wie zum Beispiel, welcher Modus welche Funktionen hat und wie sich diese auf die Aufnahme auswirken.

Digitale Fotografie - Die wichtigsten Kameras und Grundlagen

Ein Künstler muss erst einmal sein Werkzeug kennen und verstehen, bevor er damit beginnen kann, seiner Kreativität und Phantasie freien Lauf lassen zu können. So ist dies auch beim Fotografen, der erst seine Kamera kennen muss, bevor er damit aufregende Aufnahmen verwirklichen kann. Nun gibt es aber mehrere unterschiedliche Modelle, weshalb sich schnell die Frage ergibt, für welches Sie sich schlussendlich entscheiden sollten. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine entscheidende Rolle. Das eine Modell ist groß und schwer, ein anderes hingegen kompakt und handlich. Wenn Sie zum Beispiel viel unterwegs sind, dann wird wohl eine Kompaktkamera die bessere Wahl sein, wohingegen Sie sich problemlos auch für eine große Vollformat-DSLR entscheiden können, wenn Gewicht und Größe im Gepäck keine Rolle spielen. Doch für welches Modell Sie sich auch letztlich entscheiden mögen, es stellt sich am Ende doch stets die Frage nach den Grundlagen.

Digitale Fotografie - Blende und Belichtung

Zum Einstieg kann man sagen, dass sobald Sie die für Sie passende Digitalkamera gefunden haben, Sie theoretisch bereits damit beginnen können, sich auf die Jagd nach schönen und interessanten Motiven zu begeben. Theoretisch, denn erst einmal sollten Sie wissen, wie Sie die Kamera bedienen müssen. Sicherlich wird der Automatikmodus schon die richtige Wahl sein, immerhin sorgt der ja für optimale Einstellungen, daher müssen Sie sich selbst um nichts mehr kümmern. Doch wo wäre der Spaß, wenn Sie nicht wissen, wie Sie alles das, was die Digitalkamera automatisch macht, auch manuell einstellen könnten? Erst dann haben Sie die totale Kontrolle über das Endergebnis Ihrer Aufnahmen.

Digitale Fotografie - Einstellungs-Modus: Was bedeuten P, A, S und M?

Auf jeder guten Digitalkamera finden sich die Buchstaben P, A, S und M, doch vor allem Einsteiger wissen häufig nicht, was diese bedeuten. Hierbei handelt es sich um verschiedene Belichtungsmodi:

Digitale Fotografie - P : Programmautomatik

Im P-Modus, gerne auch Panik-Modus bezeichnet, übernimmt die Kamera alle Einstellungen automatisch. Blende und Verschluss werden dabei so eingestellt, wie die Kamera glaubt, dass dies passen könnte.

Digitale Fotografie - A: Aperture priority

Im A-Modus geben Sie der Blende den Vorrang. Sie selbst stellen die Blende so ein, wie Sie denken, dass es korrekt sein könnte. Die Kamera kümmert sich anschließend um die passende Belichtungszeit und schlägt in der Regel auch Alarm, wenn das Umgebungslicht insgesamt zu dunkel sein sollte.

Digitale Fotografie - S: Shutter Value

Der S-Modus gibt der Verschlusszeit den Vorrang. In diesem Modus können Sie die Verschlusszeit manuell variieren, während sich die Kamera anschließend darum kümmert, die Blende passend dazu einzustellen.

Digitale Fotografie - M: Manual

Im manuellen M-Modus haben Sie selbst die volle Gewalt über sämtliche Einstellungsmöglichkeiten der Kamera. Blende und Verschlusszeit können Sie selbst so einstellen, wie Sie dies für richtig halten.

Digitale Fotografie - Belichtungszeit und Blende

Bei der Belichtungszeit geht es um die Dauer, wie lang der Verschlussvorhang der Kamera geöffnet ist. Je länger dieser offen ist, desto heller wird auch die Aufnahme. Üblicherweise bewegt sich diese etwa bei Sonnenlicht zwischen 1/2.000 und 1/100 Sekunde, während es nachts schon mal mehrere Minuten sein können. Ist die Belichtungszeit für die jeweilige Situation jedoch zu lang, wird die Aufnahme unscharf. Auch die Blende hat etwas mit der Belichtung zu tun, denn sie bezieht sich auf die Größe der Öffnung im Objektiv. Je größer die Blende, desto mehr Licht trifft auf den Sensor. Angegeben wird die Blende mit dem Wert F. Die Zahl dahinter verhält sich entgegengesetzt zur Größe der Blende. Je kleiner also die Zahl, desto weiter ist die Blende geöffnet.

Frau in Restaurant fotografiert Essen
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