Spiegelreflexkamera für Anfänger finden

Vor einigen Jahren noch war es schlichtweg undenkbar, dass man sich mal eben so als Einsteiger eine Spiegelreflexkamera gekauft hat. Sie waren nicht nur viel zu teuer, sondern zudem auch noch recht kompliziert in der Bedienung. Deshalb waren sie in der Regel auch eher den Profis vorbehalten oder denen, die sich wirklich ernsthaft mit der Fotografie auseinandersetzen wollten. Für Hobbyfotografen, die lediglich hin und wieder mal ein schönes Foto von ihrer Katze machen wollten, ist eine Spiegelreflexkamera aber schlichtweg zu teuer und ungeeignet. Hier war man mit einer schlichten Kompaktkamera am Ende einfach besser aufgehoben. Mittlerweile sind gute Spiegelreflexkameras aber mit Preisen unterhalt der 500-Euro-Marke bereits recht preisgünstig erhältlich. Auch wenn die günstigen Modelle längst nicht an die wirklich teuren Profi-Kameras heranreichen, sind sie vor allem für Einsteiger doch gerade gut geeignet. Besonders wichtig bei einem günstigen Einsteigermodell ist in jedem Fall, dass die Spiegelreflexkamera über automatisierte Funktionen verfügt. Ein wichtiges Element ist beispielsweise ein ausklappbarer Blitz. Außerdem sollte die Kamera verschiedene Steuerungsmodi für Helligkeit, Farbe und Kontrast besitzen.

So werden Sie vom Anfänger zum Profi

Da viele Einsteigermodelle unter den Digitalen Spiegelreflexkameras über recht gute Automatikfunktionen verfügen, können sich Anfänger nach und nach an die manuelle Einstellung der Bildgestaltung heranwagen. Während Sie zu Beginn noch komplett auf die Automatikfunktion setzen können, haben Sie später bereits die Möglichkeit, auf eine sogenannte Halbautomatik umzustellen. Dies bedeutet, dass einige Einstellungen weiterhin automatisch angepasst werden, während Sie aber sich um solche Faktoren wie Belichtung oder Brennweite selbst kümmern. Wenn Sie etwas mehr Erfahrung damit haben, können Sie schließlich irgendwann sämtliche Funktionen der Kamera manuell einstellen. Nach und nach haben Sie so die Möglichkeit, Ihre Kamera immer besser kennenzulernen und sich mit den verschiedenen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten vertraut zu machen. Idealerweise verfügt die Spiegelreflexkamera über eine Liveview-Funktion, bei der das Livebild direkt auf einen internen Monitor übertragen wird. Schließlich können Sie so genau festlegen, welcher Bereich abgelichtet wird. Daneben können Sie aber auch die Belichtung und den Weißabgleich über diese Funktion anpassen.

Die Auflösung

Viele Anfänger unterliegen dem Irrglauben, dass die Bildqualität maßgeblich durch die Auflösung beeinflusst wird. Je höher also die Auflösung, desto besser muss auch die Bildqualität sein. Doch beides hat nicht zwangsläufig etwas miteinander zu tun. Viel wichtiger ist die Kombination der verschiedenen Komponenten, also beispielsweise Objektiv und Sensor. Wenn diese von guter Qualität sind, dann werden selbst bei niedriger Auflösung gute Aufnahmen herauskommen. Die Auflösung spielt erst dann eine wichtige Rolle, wenn die Aufnahmen entsprechend groß gedruckt werden sollen, oder wenn Sie lediglich einen kleinen Ausschnitt der Aufnahme verwenden möchten. Eine Spiegelreflexkamera mit einer Auflösung zwischen 10 und 14 Megapixeln ist daher für Einsteiger vollkommen ausreichend.

Spiegelreflexkameras für Einsteiger

Unter den Spiegelreflexkameras finden sich viele verschiedene Modelle, die sich hervorragend für Anfänger der Fotografie eignen. Dafür muss man nicht gleich ein kleines Vermögen ausgeben, denn viele Kameras gibt es inzwischen bereits für wenige Hundert Euro. Das Preis-Leistungs-Verhältnis kann sich dabei durchaus sehen lassen. Ein mögliches Modell ist zum Beispiel die Nikon D1500, die über ein schwenkbares Display verfügt und sogar in der Lage ist, Videos in Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln aufzuzeichnen. Negativ zu werten ist bei diesem Modell allerdings eine hohe Auslöseverzögerung. Deutlich schneller löst hingegen die Canon EOS 600D aus. Auch sie besitzt eine ausgezeichnete Bildqualität. Wichtig bei einer Spiegelreflexkamera ist vor allem, dass es sich um eine Kompaktkamera handelt, sondern um eine echte SLR, bei der das Objektiv gewechselt werden kann. So können Sie zu einem späteren Zeitpunkt ganz einfach den Body der Kamera wechseln, Ihre Objektive, Filter und sonstige Ausstattung aber dennoch weiter benutzen und können somit bares Geld sparen.

Mann hält Kamera mit Gegelichblende
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