Einführung in die Schwarz-weiß Fotografie

Auch wenn die Schwarz-weiß Fotografie niemals so wirklich verschwunden ist, erlebt sie immer wieder so etwas wie eine Wiedergeburt. Aber was genau macht sie eigentlich so interessant, wodurch übt sie ihren Reiz auf den Menschen aus? Ob es nun alleine die Erinnerung an uralte schwarz-weiß Fotos von vor vielen Jahren oder Jahrzehnten ist, oder auch an die Zeit des Schwarz-weiß Fernsehens. Schwarz-weiß besitzt einfach einen gewissen Hauch von Nostalgie. Damals wie heute hatte sie durchaus einen gewissen Reiz, konnte man doch schon seit jeher allein durch die Form eines Motivs oder dessen Schattierung einen besonders dramatischen Effekt erzielen. Bei einigen Motiven ist die Wirkung sogar noch wesentlich besser als es bei der gleichen Aufnahme in Farbe der Fall wäre.

Wann ist schwarz-weiß die bessere Wahl?

Es gibt verschiedene Gelegenheiten, bei denen es sich anbietet, die herkömmliche Fotografie außen vor zu lassen und stattdessen auf die schwarz-weiß Fotografie zurückzugreifen. Eine dieser Gelegenheiten sind zum Beispiel Winterlandschaften, denn im verschneiten Winter gibt es in der Natur in der Regel weder saftig grüne Wiesen noch bunt blühende Blumen. Deshalb kommt eine schneebedeckte Landschaft auf einer schwarz-weiß Fotografie erst wirklich gut zur Geltung, da beispielsweise die kahlen Bäume oder auch Mauern umso besser hervorstechen. Bei einer solchen Aufnahme spielen der Bildausschnitt und auch der Kontrast eine tragende Rolle. So ist etwa die sogenannte Drittel-Regel eine sehr empfehlenswerte Methode. Hierfür stellt man sich, sofern es dafür nicht sogar eine entsprechende Funktion in der Kamera geben sollte, ein Gitter im Sucher beziehungsweise im Display vor, welches aus je zwei horizontalen und vertikalen Linien besteht und den Bereich somit in neun gleichgroße Bereiche unterteilt. Wird nun ein Objekt, das Sie besonders in Szene setzen möchten, an einem der vier entstehenden Schnittpunkte ausgerichtet, wirkt das Ergebnis auf der Aufnahme gleich viel ausgewogener. Eine Mischung aus Farbfotos und schwarz-weiß Bildern machen sich besonders gut in einem Fotokalender. Aber auch die Räumlichkeit darf bei der schwarz-weiß Fotografie nicht vergessen werden. Ein Foto erlangt gleich deutlich mehr Tiefe, wenn eine Perspektive eingebaut wird, wenn in der Aufnahme beispielsweise eine Straße oder ein Weg verläuft, deren Linien in der Ferne zusammenlaufen.

Portraitfotos in schwarz-weiß

Die Portraitfotografie und die schwarz-weiß Fotografie sind zwei Bereiche, die sich ideal miteinander kombinieren lassen. Ein Grund, weshalb wir diese so interessant finden, könnten möglicherweise die unzähligen schwarz-weiß Aufnahmen berühmter Persönlichkeiten der vergangenen Jahrzehnte sein, die uns inzwischen sehr vertraut sind. Ein sehr prägnanter Grund ist aber die Tatsache, dass aufgrund der fehlenden Farben der Blick nicht abgelenkt, sondern vielmehr ungestört auf Charakter und Persönlichkeit des Portraitierten gerichtet werden kann. Wird die Person dann noch von der Seite ausgeleuchtet, erhöht dies sogar noch den Kontrast und die Aufnahme wirkt umso ausdrucksstärker. Auch beispielsweise Hochzeitsfotos in schwarz-weiß können sehr eindrucksvoll wirken.

Nachtaufnahmen

Nachtfotografien haben sowohl in Farbe als auch in Schwarz-weiß etwas Magisches. Schon bei einer farbigen Aufnahme wird der Aufnahme durch das Licht der Straßenbeleuchtung eine ganz besondere Stimmung verliehen. Bei einer schwarz-weiß Aufnahme wird das Motiv noch einmal zusätzlich hervorgehoben, da die Strukturen und Muster noch besser zur Geltung kommen.

Farbe - auch bei schwarz-weiß Fotos wichtig

Viele Fotografen greifen bei der schwarz-weiß Fotografie auf Filter zurück, um damit einen gezielten Einfluss auf die Wirkung der Aufnahme zu bekommen. Zur Einführung werden beispielsweise ein Gelb- sowie ein Rotfilter eingesetzt, wird dadurch das blaue Licht absorbiert, wodurch schließlich der Himmel auf der Aufnahme gleich viel dunkler wirkt. Durch die Verwendung von Filtern kann nicht nur die Dramatikk einer Aufnahme gesteigert werden, helle Objekte werden auch umso besser vom Hintergrund abgehoben, wie etwa weiße Wolken am Himmel. Zwar ist es auch möglich, ein Motiv ganz normal in Farbe zu fotografieren und dieses am PC in eine schwarz-weiß Fotografie umzuwandeln. Allerdings muss dabei stets berücksichtigt werden, dass alle Farben zu Graustufen werden. Rot und Grün beispielsweise können dann kaum noch voneinander unterschieden werden, wodurch die leuchtend rote Blume auf der saftigen, grünen Wiese plötzlich kaum noch auffallen wird.

Straße mit Bergen und Sonne strahlt durch Wolken
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