Pferdefotografie: Den Liebling ablichten

Pferde bewegen sich mit Eleganz und faszinieren durch ihre eindrucksvolle Erscheinung. Die Schönheit der Tiere auf Fotos zu bannen gestaltet sich jedoch oftmals nicht so einfach wie gedacht. Entweder sind die Bilder verwackelt oder das Pferd sieht auf den Fotos irgendwie verzerrt aus. Nicht immer ist die Qualität der verwendeten Digitalkamera die Ursache für die misslungenen Fehler, häufig sind es einfach ein paar simple Fehler, die sich mit den folgenden wertvollen Tipps und Tricks vermeiden lassen.

Pferdefotografie - Vor dem Fotoshooting: Pferd und Zubehör säubern

Bevor Sie zur Kamera greifen und auf den Auslöser drücken, machen Sie sich die Mühe und putzen Sie das Pferd. Falls notwendig sollten auch Fell, Mähne und Schweif shampooniert werden, um hartnäckige Verschmutzungen abzuwaschen. Vergessen Sie nicht die Augen, Nüstern und die Hufe. Spätestens, wenn Sie die fertigen Bilder in den Händen halten, werden Sie den Unterschied sehen und feststellen, dass sich die Mühe in jedem Fall gelohnt hat. Nicht nur das Pferd sollte strahlend sauber sein, auch Halfter, Sattel und Trense müssen frei von Staub und Schmutz sein. Was auf keinen Fall auf ein Foto gehört, sind zerschlissene Halfter oder Führstricke. Diese sehen alles andere als schön aus und wirken nachlässig. Auch wenn diese noch ihre Funktion erfüllen, sollten sie zumindest für das Foto abgenommen werden.

Pferdefotografie – So gelingen Pferde Porträts

Wenn Sie ein Porträt von einem Pferd aufnehmen möchten, dann müssen Sie auf die Perspektive achten. Viele Hobby-Fotografen machen den Fehler und lichten den Kopf des Tieres mit einem Weitwinkelobjektiv ab. Die Pferde wirken auf den Fotos dann, als hätten sie einen übermäßig großen Kopf und einen im Verhältnis dazu kleinen Körper. Wesentlich bessere Ergebnisse erhalten Sie, wenn Sie ein paar Schritte zurückgehen und den Pferdekopf dann heranzoomen. Bei Ponys oder kleineren Pferden empfiehlt es sich zudem, in die Hocke zu gehen, damit die Digitalkamera ungefähr auf gleicher Höhe wie das Herz ist. Beim Heranzoomen müssen Sie unbedingt darauf achten, dass der Kopf vollständig im Bild ist und nicht etwa die Ohren oder das Maul abgeschnitten wird. Falls Sie ein Ganzkörperfoto aufnehmen möchten, dann sollten Sie gleich, wie beim Portrait vorgehen. Auch hier sollten Sie auf die Details achten und vor dem Drücken des Auslösers prüfen, ob die Hufe oder der Schweif auf dem Foto zu sehen sind. Somit können sie Ihren Liebling besonders schön ablichten.

Pferdefotografie - Lenken Sie die Aufmerksamkeit des Pferdes auf sich

Die Wirkung der Bilder hängt vom Ausdruck des Pferdes ab. Wirkt das Pferd desinteressiert oder gelangweilt, dann ist das auch auf den Fotos zu sehen. Um dies zu verhindern, wecken Sie das Interesse des Pferdes. Hierbei ist es hilfreich, wenn Sie die Unterstützung einer weiteren Person haben. Am besten stellt sich der Helfer hinter den Fotografen und raschelt mit einer Tüte oder klappert mit einem Schlüsselbund. Das Pferd schaut dann mit gespitzten Ohren und wachen Augen zum Fotografen. Falls Sie auf sich allein gestellt sind, dann kann es auch hilfreich sein, wenn Sie am Smartphone ein Video mit wiehernden Pferden abspielen. Das Wiehern wird das Interesse des Pferdes ebenfalls wecken und Sie können auch ohne Helfer gelungene Fotos schießen.

Achten Sie bei der Pferdefotografie auf den Hintergrund

Ein unpassender Hintergrund kann jedes noch so schöne Motiv zerstören. Achten Sie daher beim Fotoshooting nicht nur auf das Motiv, sondern auch den Hintergrund. Ein Strommast oder Misthaufen lenkt vom eigentlichen Motiv ab und wirkt sich negativ auf die Wirkung des Fotos aus. Bevorzugen Sie daher ruhige Hintergründe, die nicht ablenken und das Pferd optimal zur Geltung bringen. Ideal geeignet sind Bäume, Wälder oder der blaue Himmel. Pferdebilder sind auch beliebte Motive für Fotokalender.

Mann fotografiert Fohlen auf Wiese
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