Was ist ein Geburtskalender?

Haben Sie schon einmal von einem Geburtskalender gehört? Wenn Sie bereits Eltern sind, es gerade werden oder vielleicht auch planen, es zu werden, dann ist Ihnen der Begriff ganz sicher bekannt. Der Geburtskalender ist ein Kalender, über den der Entbindungstermin berechnet werden kann. Eine Schwangerschaft dauert 10 Monate, auch wenn allgemein gesagt wird, dass sie lediglich 9 Monate lang ist. Tatsächlich wird aber ab dem ersten Tag der letzten Menstruation gerechnet. Eine Frau ist, wenn sie früh von der Schwangerschaft erfährt, also meist bereits in der 4. Woche schwanger. Mit diesen Informationen ist es gar nicht so leicht auszurechnen, wann das Baby denn nun zur Welt kommen wird. Im Geburtskalender kann anhand der Daten nachgesehen werden. Wichtig ist dabei auch, dass die Länge von einem Zyklus angegeben wird. Ein Zyklus dauert vom ersten Tag der Menstruation bis zum letzten Tag vor der nächsten Menstruation an. Die klassische Länge sind 28 Tage, aber es gibt auch Frauen, die haben einen kürzeren oder einen längeren Zyklus. Mit der Zykluslänge und der letzten Periode lässt sich also der Termin in einem Geburtskalender berechnen.

Chinesischer Geburtskalender – was kann er?

Ein chinesischer Geburtskalender wird gerne auch als ein chinesischer Empfängniskalender benannt. Er stammt bereits aus dem 13. Jahrhundert und hat damit eine lange Tradition. Der Kalender basiert auf den Ergebnissen von chinesischen Wissenschaftlern und sieht aus wie eine Tabelle. Über diese Tabelle soll es möglich sein, das Geschlecht des Babys schon früh feststellen zu können. Interessanterweise ist zu sagen, dass die Trefferquote hier relativ gut ist. Bei einem chinesischen Geburtskalender wird nach dem Alter der Frau gefragt. Hiermit ist nicht das klassische Alter gemeint, das wir kennen. Sondern das Mondalter. Dieses berechnet sich, indem Sie das Alter bei der Empfängnis nehmen und hier noch einmal neun Monate drauf rechnen. Grundlage um herauszufinden, welches Geschlecht das Kind hat, ist also das Alter der Mutter, der Monat sowie der Tag der Empfängnis. Ein Problem ist dabei allerdings, dass sich der Tag der Empfängnis nicht immer so genau vorhersagen lässt. Er lässt sich aber relativ gut einkreisen. Daher sollten die Ergebnisse aus dem chinesischen Geburtskalender nicht zu ernst genommen werden. Stattdessen ist es eine nette Sache um zu schauen, ob diese dann wirklich stimmt. Spaß macht es auf jeden Fall.

Mit dem Geburtskalender den Geburtstermin ausrechnen

Der Geburtskalender wird also als Grundlage genommen, um den Geburtstermin ausrechnen zu können. Hier gibt es online viele verschiedene Möglichkeiten und Angebote, die genutzt werden können. Die Kalender sind ganz klassisch gehalten und zeigen erst einmal die Daten sowie die Tage an. Dann gibt es eine Tabelle, in die alle relevanten Daten der Schwangerschaft eingegeben werden. Die Frau – oder auch der Mann – geben also den ersten Tag der letzten Periode sowie die normale Zykluslänge an. Dann werden alle relevanten Daten angezeigt. Hier lässt sich überprüfen, wann die Befruchtung war, wann der voraussichtliche Entbindungstermin ist und auch, ab wann ein Test positiv anzeigen kann. Bei der Befruchtung wird vom Tag des Eisprungs ausgegangen. Der Eisprung ist normalerweise immer in der Mitte vom Zyklus. Bei einem Zyklus von 28 Tagen findet der Eisprung also nach 14 bis 15 Tagen statt. Das lässt sich relativ gut eingrenzen, vor allem dann, wenn es sich um einen regelmäßigen Zyklus handelt. Um diesen Zeitraum herum ist auch die Befruchtung. Natürlich kann sich immer alles verschieben. Daher ist der im Geburtskalender ausgerechnete Entbindungstermin nur als ein Rahmentermin zu sehen. Generell kommen nur 7% der Kinder wirklich zum errechneten Termin auf die Welt. Eine weiter schöne Idee ist es, den Verlauf der Schwangerschaft mit einigen Schwangerschaftsfotos festzuhalten.

Geburtskalender – Rechner Geburtstermin und andere Informationen

Je nachdem, wie der Geburtskalender aufgebaut ist, können Sie auch noch viele andere interessante Informationen erhalten. Natürlich geht es in erster Linie darum, mehr über den Geburtstermin zu erfahren. Doch auch die Termine während der Schwangerschaft sind ein interessanter Aspekt, der nicht außen vor zu lassen ist. Haben Sie alle Daten in den Geburtskalender eingegeben, dann werden Ihnen also nicht nur Eisprung, Befruchtung und der Geburtstermin angezeigt. Es gibt, je nach Kalender, noch viele andere spannende Fakten, die Ihnen die Wartezeit auf die Geburt auf jeden Fall versüßen. Mögliche Angaben, die in einem Geburtskalender zu finden sind, sind beispielsweise:

- Eisprung
- Befruchtung
- Möglicher Schwangerschaftstest
- Die Bildung der ersten Organe
- Die erste Untersuchung beim Arzt
- Der erkennbare Herzschlag
- Die Nackenfaltenmessung
- Die Bildung der Hauptorgane
- Die Fruchtwasseruntersuchung
- Die Feindiagnostik
- Erste Bewegungen
- Frühchen mit ersten Überlebenschancen
- Beginn vom Mutterschutz
- Entbindungstermin

Die Termine, beispielsweise die Untersuchungen beim Arzt, sind natürlich nur Empfehlungen. Der Arzt wird die Termine vergeben und dabei auch auf die jeweiligen Wochen achten. Tragen Sie sich Ihre Termine direkt in den Terminplaner ein, dann können Sie sie nicht vergessen. Viele der Untersuchungen sind zudem freiwillig und werden nicht von allen Frauen in Anspruch genommen. Daher sind die Termine im Geburtskalender nur als Rahmen zu verstehen.

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