Die besten Portraitfotografie Tipps

Die Portraitfotografie ist eine der beliebtesten Formen der Fotografie. Dabei handelt es sich um eine echte Kunst, denn hier gilt es, genau den richtigen Moment zu treffen. Immerhin besteht das menschliche Gesicht aus insgesamt 26 verschiedenen Muskeln, die der portraitierten Person erst ihren Gesichtsausdruck verleihen und die ein Portrait erst zu etwas Besonderem machen. Abgesehen davon schauen sich Menschen gerne Aufnahmen anderer Menschen an. Ein Portrait ist immer ein schönes Geschenk für einen geliebten Menschen oder Sie bringen es in einem Fotokalender unter.

Tipps, Tricks und Grundregeln bei der Portraitfotografie

Bei der Portraitfotografie geht es um weit mehr, als einfach nur eine Person abzulichten. Vielmehr geht es darum, die Person als das zu zeigen, was sie wirklich ist, seine individuelle Persönlichkeit einzufangen. Im Gegensatz zu schönen Landschaftsbildern, ist es deshalb besonders wichtig darauf zu achten, dass man eine Person nicht fotografiert, als wäre er ein lebloses Objekt wie etwa ein Gebäude oder ein Baum. Selbst wenn die Aufnahme aus technischer Sicht noch so perfekt sein mag, geht doch sehr viel verloren, wenn die Person kalt und abgestanden wirkt. Nicht umsonst ist dieser Bereich eines der schwierigsten Themen in der Portraitfotografie. Deshalb sollten Sie unbedingt zumindest die wichtigsten Grundlagen und Techniken kennen.

Portraitfotografie Tipps - Verschiedene Perspektiven nutzen

Bei der Portraitfotografie gibt es vier verschiedene Perspektiven, bei denen der Blickkontakt von Portraitierten zum Fotografen immer weniger wird.

Portrait frontal

Bei einem frontalen Portrait kann die fotografierte Person unter Umständen recht massiv wirken. Deshalb setzen Profis in der Regel gerne auf eine Kombination aus Frontal und Halbprofil. Hierbei ist der Kopf am besten direkt zur Kamera gerichtet, während der Oberkörper hingegen etwas ins Halbprofil gedreht wird. Dies sorgt im Portrait schließlich für eine gewisse Dynamik.

Portrait im Halbprofil

Das Halbprofil ist vor allem bei Personen empfehlenswert, deren Gesicht nicht ganz symmetrisch ist, wenn also beispielsweise die Augen etwas ungleich groß sind. Wird der Kopf so gedreht, dass das kleinere Auge vorne und das größere Auge hinten ist, so wird der Größenunterschied recht gut ausgeglichen.

Portrait im Dreiviertelprofil

Beim Dreiviertelprofil sollte stets darauf geachtet werden, dass die Umrisse des Gesichts auf keinen Fall von der Nase durchbrochen werden, da dies nicht unbedingt allzu vorteilhaft aussehen würde.

Portrait im Profil

Beim Profil-Portrait verhält es sich ähnlich wie beim Halbprofil, denn ein asymmetrisches Gesicht kann dadurch sehr gut kaschiert werden. Das Profil bietet sich vor allem bei Personen mit einem markanten Profil an, da der Portraiterte dadurch umso interessanter wirken kann.

Portraitfotografie Tipps - Die Brennweite

Bei der Portraitfotografie spielt die Brennweite eine sehr wichtige Rolle, die Sie niemals unterschätzen dürfen. Je nach Festbrennweite kann sich die Gesichtsform etwas verändern. Um ein möglichst realistisches Portrait zu erhalten, sollte die Brennweite daher bei 50 bis maximal 100 Millimeter liegen. Gerade bei Objektiven mit einer Brennweite von mehr als 70 Millimetern ist häufig ein Kisseneffekt festzustellen, wodurch das Gesicht des Portraitierten insgesamt etwas schlanker wird. Grundsätzlich mag dagegen ja nichts einzuwenden sein. Besitzt die Person aber schon von vornherein ein schmales Gesicht, wirkt es am Ende noch schmaler als ohnehin schon. Deshalb ist die Wahl des richtigen Objektivs elementar.

Portraitfotografie Tipps - Die Tiefenschärfe

Die Brennweite wirkt sich auch unmittelbar auf die Tiefenschärfe aus. Das wichtigste Überhaupt bei einer Portraitaufnahme sind die Augen. Diese sollten unbedingt scharf sein. Je nachdem, wie Brennweite und Blende gewählt werden, kann es unter Umständen zu einer geringen Tiefenschärfe kommen. Bei einem Halbprofil-Portrait besteht daher die Gefahr, dass die hintere Gesichtshälfte schon unscharf dargestellt wird. In diesem Fall sollte in jedem Fall das vordere Auge scharf sein. Wenn Mund und Stirn etwas unscharf werden, dann kann man dies noch „verzeihen“, nicht so jedoch bei den Augen.

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