Analoge Fotografie begeistert viele

Digitalkameras werden in der heutigen Zeit immer beliebter. Dem positiv entgegen kommt nicht zuletzt das Smartphone. Viele vertrauen einfach nur noch auf die Einfachheit bei der Bedienung einer Digitalkamera. Immerhin muss man nur draufhalten und abdrücken, den Rest übernimmt die Kamera ganz automatisch, der Fotograf muss hier fast nichts mehr selbst vornehmen. Dennoch gibt es aber auch heute noch viele Verfechter der analogen Fotografie. Diese sind sich der Werte einer analogen Kamera durchaus noch bewusst und setzen nicht nur auf nostalgische Werte. Die Analoge Kamera macht das Fotografieren bewusster und begeistert auf allen Wegen. Doch um mit dieser auch wirklich gute Bilder zu bekommen, sind auch hier einige Grundkenntnisse erforderlich.

Der Unterschied zwischen analoger und digitaler Fotografie

Dass der korrekte Umgang mit der analogen Digitalkamera ein wenig Geduld und Erfahrung erfordert, ist nicht von der Hand zu weisen. Fokus, Blende, Belichtungszeit, ISO Werte, Weißabgleich, das alles und noch vieles mehr sind Begriffe, die Sie kennen und einzustellen wissen sollten, wenn Sie ordentliche Aufnahmen erhalten möchten. Mit etwas Engagement kann diese Hürde aber schnell überwunden werden. Während bei der analogen Kamera sämtliche Einstellungen manuell von Ihnen eingestellt werden müssen, übernimmt die Digitalkamera dies alles automatisch. Doch nicht nur die Einstellungen ist ein maßgeblicher Unterschied beider Kameras, auch die Art der Bilderfassung unterscheidet sich enorm voneinander. Während die Aufnahmen auf einer Analogkamera auf einem Film festgehalten werden, erfolgt dies bei der Digitalkamera auf einer digitalen Speicherkarte. Lediglich bei der Sofortbildkamera wird die Aufnahme sofort entwickelt, bei der Analogkamera hingegen muss der Film in einem Fotolabor entwickelt werden. Bei der Digitalkamera wiederum gibt es genaugenommen keine Entwicklung der Aufnahmen, daher kann dies grob mit einer Polaroidkamera verglichen werden, da die Fotos sofort nach der Aufnahme digital auf der Speicherkarte gespeichert werden. Ein weiterer großer Unterschied betrifft die anschließende Bildbearbeitung, die bei der digitalen Fotografie recht einfach ist, bei der analogen Fotografie hingegen mitunter sehr aufwendig sein kann und teils spezielle Labortechnik erforderlich macht. Die Aufnahmen werden bei der analogen Fotografie auf sogenannten Negativen „gespeichert“ und können bei sachgerechter Lagerung auch nach vielen Jahrzehnten noch zur Reproduzierung von Fotos herangezogen werden.

Was Sie bei der analogen Fotografie beachten sollten

Bei der Motivwahl sind Ihnen keinerlei oder zumindest nur wenige Grenzen gesetzt. Dennoch sollten Sie dabei ein paar Dinge beachten. So spielt es beispielsweise eine wichtige Rolle, wie viele Details das Motiv enthält. Ein optimales Foto besitzt nur wenige Details, sodass sich der Betrachter problemlos auf das Hauptmotiv konzentrieren und dieses auf sich wirken lassen kann. Auch die Größe eines Motivs ist wichtig. Nichts ist schlimmer als ein Motiv, welches zwar vor Ort prima zur Geltung kam, auf einem Foto jedoch untergeht oder seine Wirkung nicht entfalten kann. Dabei kann sich auch die Perspektive entscheidend auf die Aufnahme auswirken. Selbstverständlich dürfen auch Lichtstärke und Belichtungsdauer nicht in Vergessenheit geraten. Bis Sie hier allerdings die für Ihre Verhältnisse optimalen Einstellungen für die jeweilige Situation gefunden haben, bedarf es etwas Übung und Erfahrung.

Das Dia - ein kaum noch auffindbares Relikt

Ein Relikt der analogen Fotografie, das heute kaum noch anzutreffen ist, ist das Dia. Die Herstellung von Dias erfolgt grundsätzlich betrachtet recht einfach. Der Unterschied zum Negativ liegt darin, dass der Negativfilm, wie sein Name bereits verrät, ein Negativ der Aufnahme mit umgekehrten Tonwerten darstellt, während das Dia hingegen das Positiv der Aufnahme abbildet. Ein entwickeltes Dia kann anschließend für Projektionen verwendet werden. Die Betrachtung eines Dias ist ohne Hilfsmittel kaum möglich, da die Aufnahme darauf gerade einmal 24 x 26 Millimeter misst. Deshalb ist hierfür ein spezieller Diabetrachter notwendig. Für eine Projektion hingegen bedarf es eines Diaprojektors und eines hellen Hintergrundes.

kleiner Junge mit analoger Kamera in Händen
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