Gerade sitze ich mit meinem Kalender bewaffnet am Schreibtisch und plane die Vorweihnachtszeit. Wie jedes Jahr möchte ich für meine Liebsten einen Adventskalender selbst machen. Nur fehlt mir noch die passende Idee. Geht es dir genauso? Dann kommen meine Recherche-Ergebnisse vielleicht genau richtig. Ich habe vier Ideen gesammelt, mit denen wir einen Adventskalender basteln oder mit eigenen Fotos gestalten können. Die passenden Anleitungen, Vorlagen und Videos teile ich hier mit dir. Und am Ende verrate ich dir, welcher Kalender es bei mir dieses Jahr wird.
Adventskalender selber machen: Welche DIY Adventskalender Idee passt zu dir?
Bei meiner Suche möchte ich mich noch nicht auf eine Richtung festlegen. Deswegen schwärme ich einfach mal gedanklich (und auf der Tastatur) in verschiedene Richtungen aus.
Es soll eine leicht umsetzbare Idee dabei sein, die ich ohne viel Vorbereitung basteln kann. Für meinen Partner könnte ich mir etwas mit persönlichen Worten und gemeinsamen Erinnerungen vorstellen. Gleichzeitig hätte ich Lust auf ein Bastelprojekt, für das ich mir an einem gemütlichen Nachmittag Zeit nehme.
Und dann sind da noch die vielen Fotos auf meinem Handy. Einige meiner schönsten Bilder des Jahres habe ich seit Monaten nicht mehr angeschaut. Das ist eigentlich echt schade. Vielleicht wird es deshalb ein Adventskalender mit Fotos?
Mit diesen Überlegungen habe ich vier unterschiedliche Ideen herausgesucht. Welche könnte auch zu deinem Plan passen?
| Idee | Das brauchst du | Das kommt hinein |
|---|---|---|
| Foto-Adventskalender | Eigene Bilder und eine Online-Vorlage | Je nach Variante Fotos, Schokolade oder selbst ausgewählte Kleinigkeiten |
| Papiertüten-Kalender | 24 Tüten, Stift und Klammern | Süßigkeiten, kleine Geschenke oder Gutscheine |
| Adventskalender im Glas | Ein Glas und 24 Zettel | Erinnerungen, liebe Worte oder Gutscheine für gemeinsame Zeit |
| Weihnachtsdorf aus Papier | Druckvorlage, Papier, Schere und Kleber | Kleine Überraschungen, die in die Häuschen passen |
Foto Adventskalender selbst machen: Die schönsten Bilder des Jahres

Mithilfe von AI generiert.
Beim Durchscrollen meiner Fotos fallen mir gleich einige Kandidaten auf: gemeinsame Ausflüge, Urlaubsbilder und diese Schnappschüsse, die mich jedes Mal zum Lachen bringen. Daraus lässt sich ein persönlicher Adventskalender selbst machen, ohne 24 Verpackungen zu basteln.
In unserem Shop von Fotokalender.com gibt es dafür drei Varianten:
- Adventskalender mit 24 Fotoseiten: Du gestaltest die Seiten mit Bildern und kannst Texte, Erinnerungen oder Gutscheine ergänzen. Jeden Tag blättert der Beschenkte eine Seite weiter.
- Foto-Adventskalender zum selber Füllen: Du gestaltest die Vorderseite mit deinen Fotos. Den Kalender erhältst du leer und befüllst die 24 Fächer mit eigenen Überraschungen.
- Foto-Adventskalender mit Schokolade: Du gestaltest ihn mit deinen Bildern. Hinter den Türchen warten bereits vier verschiedene Sorten Sarotti-Schokolade.
Wie die Gestaltung funktioniert, zeige ich dir im folgenden Tutorial am Beispiel des Schokokalenders. Du siehst, wie du eine Vorlage auswählst, Fotos hochlädst und anordnest sowie Sticker ergänzt.
Für die Bildauswahl gefällt mir ein kleiner Jahresrückblick: vom ersten Ausflug im Januar bis zum letzten gemeinsamen Herbstspaziergang. So bekommen auch die Fotos ihren Auftritt, die auf dem Handy längst nach unten gerutscht sind.
Kreative Adventskalender selbst machen: Papiertüten zum Befüllen
Als Nächstes suche ich etwas, das sich leicht nachmachen lässt. Das wird meine Last-Minute-Lösung. Denn ich kenne mich und weiß, dass ich irgendwie nie mit meiner Planung fertig werde. Deshalb ist es nicht schlecht, einen kreativen DIY Adventskalender für den letzten Drücker parat zu haben. Und so lande ich schließlich bei den guten alten Papiertüten, die ich noch aus dem Tante-Emma-Laden meiner Oma kenne.
Die Tüten muss ich nicht erst selbst falten und kann unterschiedlich große Geschenke darin verpacken. Außerdem lässt sich die Gestaltung gut mit Kindern durchführen: Sie bemalen die Tüten, ich kümmere mich später ums Befüllen. Und wer lust hat, kann auch noch ein paar Tüten aufpusten und platzen lassen.
Das brauchst du:
- 24 blickdichte Papiertüten zum Basteln
- Einen gut deckenden Stift
- 24 kleine Wäscheklammern
- Nach Wunsch Sticker, Stempel oder Geschenkband
- Eine Schnur zum Aufhängen oder einen Korb zum Hineinstellen
So kannst du deinen DIY-Adventskalender selber machen:
- Lege die Tüten flach auf den Tisch. Schreibe die Zahlen von 1 bis 24 darauf und verziere das Papier mit Sternen, Tannen oder kleinen Zeichnungen. Lass die Farbe trocknen.
- Verteile deine Geschenke auf die Tüten. Prüfe vorher, ob die Verpackungen groß genug sind und sich oben noch umschlagen lassen.
- Falte die Öffnungen um und verschließe jede Tüte mit einer Klammer.
- Stelle die Päckchen in einen Korb oder befestige sie an einer stabilen Schnur. Schwere Überraschungen bleiben besser stehen.
Diese drei Angebote für Papiertürten für unsern DIY Adventskalender sind aktuell gerade günstig:
| Anbieter und Produkt | Packungspreis | Preis pro Tüte | Größe |
|---|---|---|---|
dm: Profissimo Butterbrottüten |
80 Stück für 1,15 € | ca. 1,4 Cent | 12,5 × 20 × 6,5 cm |
Rossmann: RUBIN Frühstückstüten |
60 Stück für 0,99 € | ca. 1,7 Cent | 12 × 20 × 6 cm |
tedox: Adventskalender-Beutel |
24 Stück für 1,50 € | ca. 6,3 Cent | 20 × 26 cm |
Preisstand der Recherche: 17. Oktober 2026. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern. Online kommen gegebenenfalls Versandkosten hinzu.
Kostenlose Bastelvorlage für deinen Adventskalender
Beim Zeichnen bin ich für ein bisschen Unterstützung dankbar. Deshalb gibt es hier eine kostenlose Bastelvorlage mit sechs Weihnachtsmotiven: Weihnachtskugel, Tannenbaum, Stern, Geschenk, Weihnachtsmütze und Zuckerstange.
Alle Motive passen auf eine DIN-A4-Seite. Drucke sie im Querformat aus. Du kannst sie ausmalen, ausschneiden und auf die Papiertüten kleben oder als Schablone zum Abzeichnen verwenden. Die Motive haben wir mit KI erstellt und entsprechend gekennzeichnet.
Adventkalender DIY: 24 persönliche Botschaften im Glas
Jetzt wird es etwas privater und persönlicher, denn für meinen Partner möchte ich einen Adventskalender selber machen, bei dem ich mir vor allem über den Inhalt punkte. Ich möchte ihm gerne jeden Tag mit Worten eine Freude bereiten. Ihm also sagen, was ich an ihm schätze, an welche gemeinsamen Erlebnisse ich gerne zurückdenke etc.
Die Antworten notiere ich auf 24 Zettel und liege diese anschließend in ein Glas. Das Basteln hält sich bei dieser Idee in Grenzen. Die Suche nach den richtigen Worten dauert dafür deutlich länger. Ich will keine abgedroschenen Liebeserklärungen verfassen, sondern Sätze, die meinen Schatz wirklich freuen und die ganz konkret auf ihn und unsere Beziehung zugeschnitten sind.
Das brauchst du für den Adventskalender im Glas
- Ein sauberes, trockenes Schraub- oder Einmachglas
- Papier für 24 Zettel
- Einen Stift und eine Schere
- Geschenkband und einen Anhänger nach Wunsch
Das Glas sollte so groß sein, dass die gefalteten Zettel locker hineinpassen und sich einzeln herausnehmen lassen.
So wird aus einem Glas ein selbstgemachter Adventskalender
- Schneide 24 Zettel zurecht. Wenn du verschiedene kreative Papierfarben verwendest, kannst du jeder Farbe ein Thema zuordnen: Erinnerungen, Komplimente und Gutscheine.
- Schreibe auf jeden Zettel eine persönliche Nachricht. Konkrete Kleinigkeiten machen es leichter: Wofür warst du deinem Partner zuletzt dankbar? Welche gemeinsame Situation bringt dich noch heute zum Lachen?
- Falte die Zettel so, dass niemand den Text von außen lesen kann. Du kannst sie nummerieren oder jeden Tag einen zufällig ziehen lassen.
- Befülle das Glas und binde ein Band mit einem kleinen Anhänger darum. Darauf passt zum Beispiel: „24 Gedanken an dich“. Schon bist du fertig!
Adventskalender DIY: Was schreibe ich auf die Zettel?
Damit diese DIY-Idee wirklich ankommt, musst du dir Gedanken machen. Ein „Du bist nett“ im Adventskalender kann die Stimmung verhageln. Denn wir wissen es alle: „Nett ist die kleine Schwester von Scheiße“. Aber ein „Du bist einfach der Allernetteste im Umgang mit den Omis im Haus. Sie sind dir alle hoffnungslos verfallen“ kann deinem Partner den Tag versüßen. Dafür brauchst du dir keine schnulzigen Sätze aus den Fingern zu saugen. Es reichen Alltagsbeobachtungen, die du an deinem Partner schätzt und ihm einfach viel zu selten sagst. Vielleicht dienen dir diese Sätze als Inspiration für den nächsten Kalender für den Advent:
- „Danke, dass du …“
- „Ich muss immer noch lachen, wenn ich an … denke.“
- „Weißt du noch, als wir …?“
- „Ich liebe es, wenn du …“
- „In der Weihnachtszeit möchte ich mit dir …“
- „Dieser Gutschein ist für einen Abend, an dem …“
Die Gutscheine müssen dabei nicht alle vor Weihnachten eingelöst werden. Sonst verschenken wir mit unserem selbstgemachten Adventskalender am Ende noch 24 zusätzliche Termine. Ein Frühstück im Januar oder ein Ausflug im Frühling darf genauso im Glas landen.
Ein Weihnachtsdorf als Adventskalender basteln
Bei dieser Idee muss ich kurz überlegen, wo ich 24 Häuser unterbringen könnte. Die Fensterbank? Schon ziemlich voll. Ein Regalbrett ließe sich vielleicht freiräumen. Wenn das kleine Weihnachtsdorf allerdings richtig schön wird, dann würde ich es sogar den Wohnzimmertisch belagern lassen.
Eine passende Schablone für meinen Weihnachtskalender habe ich bei Funkelfaden gefunden. Dort gibt es Papierhäuschen zum Ausdrucken und eine Videoanleitung. Einen Plotter brauchst du dafür nicht. Mit Drucker, Schere und Klebestift kannst du die Häuser ebenfalls basteln.
Adventskalender basteln: Das brauchst du für dein Weihnachtsdorf
- Die kostenlose Druckvorlage von Funkelfaden
- Papier und einen Drucker
- Eine Schere und einen Klebestift
- Nach Wunsch Buntstifte zum Bemalen
- 24 kleine Überraschungen zum Befüllen
Hier findest du die Vorlage und Videoanleitung für den DIY Adventskalender von Funkelfaden.
So entsteht dein DIY-Adventskalender aus Papier
Drucke zuerst ein Häuschen aus und setze es probeweise zusammen. Dann siehst du, wie groß es wird und welche Geschenke hineinpassen. Es wäre super ärgerlich, wenn nach 24 Häusern ausgerechnet die geplante Füllung nicht durch die Öffnung passt.
Nach der Anleitung von Funkelfaden gehst du so vor:
- Drucke die Vorlagen rechtzeitig vor dem Advent aus und schneide die Häuschen entlang der Außenkonturen aus.
- Wenn du die DIY Häuser bemalen möchtest, erledige das vor dem Falten und Zusammenkleben.
- Falte die gestrichelten Linien nach innen.
- Klebe die Häuser an den vorgesehenen Laschen zusammen. Lass die obere Öffnung zunächst frei.
- Fülle Süßigkeiten, kleine Botscheiften o. Ä. in deine selbstgemachte Überraschungen hinein und verschließe die Häuschen.
Für dieses Projekt würde ich mir einen, zwei oder drei Nachmittage reservieren. Tee dazu, vielleicht schon die erste Weihnachtsplaylist an und dann Haus für Haus anfertigen. Wenn du müde wirst, mach lieber Schluss für heute. Erfahrungsgemäß lässt bei so umfänglichen Bastelprojekten irgendwann die Motivation nach. Das sieht man dann auch bei den Ergebnissen. Deshalb besser irgendwann aufhören und am nächsten Tag frisch gestärkt weitermachen.
Adventskalender zum selber Füllen: Welche Geschenke kommen hinein?
24 kleine Geschenke hören sich erst mal überschaubar an. Bis ich versuche, sie zusammenzubekommen. Spätestens bei Nummer 17 wäre ich vermutlich versucht, irgendetwas zu kaufen, damit der Kalender endlich fertig wird. Aber braucht jemand wirklich noch einen Schlüsselanhänger, nur weil mir die Ideen ausgegangen sind?
Ich würde deshalb Süßigkeiten, persönliche Zettel und Gutscheine mischen. Auch ein schönes Geschenk lässt sich manchmal auf mehrere Tage verteilen: etwa ein Puzzle oder eine Packung Perlen. Dann sollte die erste Portion allerdings schon zum Puzzeln oder Basteln reichen. Drei einzelne Perlen wären doch etwas trostlos.
Adventskalender selbst machen: Kleine Überraschungen für Kinder und Erwachsene
| Für wen? | Kleine Geschenke | Persönliches und gemeinsame Zeit |
|---|---|---|
| Kinder | Sticker, Motivradierer, Buntstifte, Ausstechförmchen oder altersgerechte Rätsel | Eine zusätzliche Gutenachtgeschichte, gemeinsam backen oder ein Filmabend mit Popcorn |
| Partner | Lieblingstee, Schokolade, eine Gewürzmischung oder etwas Kleines fürs Hobby | Eine Erinnerung an euer erstes Treffen, ein Frühstück zu zweit oder eine Massage |
| Eltern und Großeltern | Fotoabzüge, Lieblingspralinen oder Blumensamen für den Frühling | Kinderzeichnungen, ein handgeschriebener Brief oder ein fest verabredeter Besuch |
| Freunde | Ein Lesezeichen, Lieblingssnacks oder Material für ein gemeinsames Hobby | Ein Insider auf einer Karte, eine kleine Fotocollage oder ein Voucher fürs gemeinsame Kochen |
Überlege bei Gutscheinen gleich, wie du sie einlösen kannst. „Wir müssen unbedingt mal wieder etwas machen“ sagen wir oft genug. „Im Januar lade ich dich zum Frühstück ein“ ist schon ein konkreter Plan.
Adventskalender günstig befüllen
Bevor du einkaufen gehst, schreib deine 24 Füllideen auf und lege ein Gesamtbudget fest. Schon bei zwei Euro pro Tag landen wir bei 48 Euro. Die Verpackung kommt noch dazu.
Eine größere Packung Tee oder einzeln verpackte Schokolade kannst du auf mehrere Tage verteilen. Dazwischen kommen Botschaften, Fotos und kleine Unternehmungen. Dein selbstgemachter Adventskalender muss nicht jeden Tag ein gekauftes Geschenk enthalten.
Prüfe außerdem die Größe der Fächer, Säckchen oder Schachteln. Ist ein Geschenk zu groß, kannst du einen Hinweis darin verstecken und die Überraschung separat verpacken. Dann muss auch niemand versuchen, ein Paar Kuschelsocken durch ein winziges Türchen zu quetschen.
Und wer sich jetzt bis hierher durch den Beitrag gerackert hat, hat auch die Auflösung meiner Adventskalenderwahl verdient: Ich mache alle vier. Omas und Opas bekommen den Fotokalender, mein Partner die Botschaften im Glas und meine Tochter die Häuschen. Gemeinsam mit ihr bastle ich außerdem den Papiertüten-Kalender für ihren Papa. Ich bin dann mal beschäftigt und wünsche euch ebenfalls ein frohes Basteln.




