Der Sonnenuntergang sieht in Wirklichkeit spektakulär aus, auf deinem Foto wirken die Farben blass oder der Himmel ist überbelichtet. Mit den richtigen Tipps zum Sonnenuntergang fotografieren muss das nicht sein. In diesem Beitrag erfährst du, wie du beeindruckende Sonnenuntergänge mit Kamera oder Smartphone festhältst.
Warum lieben wir es, Sonnenuntergänge zu fotografieren?
Sonnenuntergänge gehören zu den beliebtesten Fotomotiven überhaupt. Das warme Licht, die intensiven Farben und die besondere Stimmung sorgen für einzigartige Aufnahmen. Mit etwas Vorbereitung und den richtigen Einstellungen entstehen beeindruckende Bilder.
Das besondere Licht der Goldenen Stunde
Kurz vor Sonnenuntergang taucht die Goldene Stunde die Landschaft in weiches, warmes Licht. Harte Schatten verschwinden, Farben wirken kräftiger und Motive besonders stimmungsvoll. Kein Wunder, dass diese Tageszeit bei Fotografen so beliebt ist.
Farben wirken jeden Abend anders!
Jeder Sonnenuntergang sieht anders aus. Je nach Wetter, Jahreszeit, Luftfeuchtigkeit und Staub entstehen immer neue Farbverläufe von Gold über Orange bis hin zu Rosa und Violett. Du kannst 1.000 Sonnenuntergänge fotografieren und dennoch werden die Bilder nie langweilig.
Wolken sorgen für spektakulärere Fotos!
Ein paar Wolken sind beim Sonnenuntergang-Shooting oft ein Vorteil. Denn sie reflektieren das Licht der untergehenden Sonne und sorgen für intensive Farben sowie beeindruckende Strukturen am Himmel.
Sonnenuntergänge wecken Emotionen!
Sonnenuntergänge erinnern viele Menschen an Urlaub, Freiheit und besondere Momente. Genau diese Gefühle machen Fotos vom Abendhimmel so ausdrucksstark.
Schon gewusst?
Die roten und orangenen Farben entstehen durch die Rayleigh-Streuung. Dabei werden die blauen Lichtanteile in der Atmosphäre stärker gestreut, während die warmen Farben unser Auge erreichen. Feine Wolken oder Staubpartikel können den Effekt verstärken.
Sonnenuntergang fotografieren: So bereitest du dich richtig vor
Die schönsten Sonnenuntergänge dauern oft nur wenige Minuten. Wer erst losfährt, wenn der Himmel bereits leuchtet, kommt meist zu spät. Mit der richtigen Vorbereitung bist du rechtzeitig vor Ort und kannst das wechselnde Licht optimal für deine Bilder nutzen.
Den perfekten Zeitpunkt für Bilder mit Sonnenuntergang wählen
Die schönsten Fotos entstehen nicht erst, wenn die Sonne den Horizont berührt. Plane also genügend Zeit für alle Lichtphasen ein:
- Goldene Stunde: Weiches, warmes Licht für Landschaften und Porträts.
- Sonnenuntergang: Intensive Orange- und Rottöne am Himmel.
- Blaue Stunde: Pastellfarben und stimmungsvolle Schnappschüsse direkt nach Sonnenuntergang oder vor Sonnenaufgang.
Komme am besten 30 bis 60 Minuten früher an. So kannst du deinen Bildausschnitt in Ruhe wählen und verpasst keine spannende Lichtstimmung.
Das Wetter für spektakuläre Sonnenuntergänge richtig einschätzen
Nicht jeder Abend sorgt für die idealen Fotos. Besonders gut eignen sich:
- lockere Wolken, die das Licht reflektieren
- hohe Schleier- oder Gewitterwolken
- die Zeit nach einem Regenschauer
- leichter Dunst oder Nebel für eine besondere Atmosphäre
Den passenden Standort für Sonnenuntergänge auswählen
Ein freier Blick nach Westen ist entscheidend. Besonders begehrt sind Aussichtspunkte, Berge, Seen und Skylines. Auch Sonnenuntergänge am Strand bieten optimale Bedingungen, da sich die Farben im Wasser spiegeln. Möchtest du einen Sonnenuntergang am Meer fotografieren, sorgen Stege, Felsen oder Dünen zusätzlich für einen spannenden Kontrast.
Auch bei Nacht beeindruckende Fotos aufnehmen
Nicht nur Sonnenuntergänge bieten spektakuläre Lichtstimmungen. Erfahre, wie dir scharfe und detailreiche Aufnahmen von Mond und Mondfinsternis gelingen.
Hilfreich: Sonnenverlaufs-Apps
Mit speziellen Apps erfährst du exakt, wann und wo die Sonne untergeht. Besonders empfehlenswert sind:
Checkliste: Perfekt vorbereitet für den Sonnenuntergang
Bevor du losziehst, solltest du folgende Maßnahmen ergreifen:
- ✓ Akku vollständig laden
- ✓ Genügend Speicherplatz freimachen
- ✓ Objektiv reinigen
- ✓ Wetter und Sonnenuntergangszeit prüfen
- ✓ Passenden Standort auswählen
- ✓ 30 bis 60 Minuten früher ankommen
- ✓ Stativ und Ersatzakku einpacken
- ✓ RAW-Format aktivieren (falls verfügbar)
- ✓ Taschenlampe für den Rückweg mitnehmen

Erstellt mit AI
Wichtig zu wissen für Fotografen: die 4 Phasen eines Sonnenuntergangs
Ein Sonnenuntergang dauert deutlich länger als die wenigen Minuten, in denen die Sonne am Horizont verschwindet. Tatsächlich verändern sich Licht und Farben über einen längeren Zeitraum. Wer alle vier Phasen kennt, kann abwechslungsreiche und stimmungsvolle Bilder aufnehmen.

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- Goldene Stunde: Etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang (oder auch nach Sonnenaufgang) sorgt das warme, weiche Licht für natürliche Farben und sanfte Schatten. Ideal für Porträt- und Landschaftsaufnahmen.
- Kurz vor Sonnenuntergang: Jetzt leuchtet der Himmel besonders intensiv in Orange-, Rot- und Goldtönen. Perfekt für Silhouetten und kontrastreiche Motive.
- Direkt nach Sonnenuntergang: Die Sonne ist verschwunden, doch der Himmel zeigt oft die kräftigsten Farben. Diese kurze Phase wird von vielen Fotografen unterschätzt.
- Blaue Stunde: Nach dem Farbfeuerwerk taucht ein tiefblauer Himmel die Landschaft in eine ruhige, fast magische Atmosphäre. Jetzt gelingen stimmungsvolle Stadt-, Küsten- und Langzeitaufnahmen besonders gut.
Sonnenuntergang richtig fotografieren: Die wichtigsten Kameraeinstellungen
Mit den richtigen Kameraeinstellungen holst du das Beste aus den intensiven Farben eines Sonnenuntergangs heraus. Fotografierst du im manuellen Modus, kannst du Belichtung und Schärfe gezielt an die Lichtverhältnisse anpassen und deutlich stimmungsvollere Ergebnisse erzielen.
Sonnenuntergang fotografieren: Einstellungen für beeindruckende Bilder
Für die meisten Szenen haben sich folgende Einstellungen bewährt:
- ISO: Wähle einen niedrigen ISO-Wert von 100 bis 200, um Bildrauschen zu vermeiden.
- Blende: Eine Blendeneinstellung zwischen f/8 und f/11 sorgt für viel Tiefe und eine durchgehend scharfe Landschaft.
- Belichtungszeit (Verschlusszeit): Passe die Verschlusszeit an die Helligkeit an. Wird das Bild zu hell, verkürze die Belichtungszeit. Wird es dunkler, verlängere sie und verwende möglichst ein Dreibein-Stativ.
- Weißabgleich: Nutze den Modus „Bewölkt“ oder „Schatten“, damit die warmen Farben natürlich wirken.
- Fokus: Fokussiere auf den Vordergrund oder den Horizont und kontrolliere die Schärfe.
- RAW: Fotografiere möglichst im RAW-Format. So lassen sich Farben und Belichtung später besser optimieren.
- Belichtungskorrektur: Eine leichte Unterbelichtung von etwa −0,3 bis −1 EV sorgt oft für kräftigere Farben.
- Histogramm: Verlasse dich nicht nur auf das Display. Das Histogramm zeigt dir zuverlässig, ob Bereiche überbelichtet sind.
Die empfohlenen Werte sind ein guter Ausgangspunkt. Je nach Lichtverhältnissen und Szene kannst du ISO, Blende und Belichtungszeit anschließend individuell anpassen.
Bilder mit Sonnenuntergang: Empfohlene Konfigurationen auf einen Blick
| Motiv | Blende | ISO | Belichtungszeit |
|---|---|---|---|
| Landschaft | f/8 bis f/11 | 100 | 1/125 bis 1/30 s |
| Strand | f/8 bis f/11 | 100 | 1/125 bis 1/60 s |
| Meer | f/11 | 100 | 1/30 bis 1 s (mit Stativ) |
| Silhouette | f/8 | 100 | 1/250 bis 1/125 s |
| Personen | f/4 bis f/5,6 | 100 bis 200 | 1/250 bis 1/125 s |
Sonnenuntergang mit Handy fotografieren: So geht’s
Auch mit einem Smartphone gelingen beeindruckende Sonnenuntergänge. Moderne Kameras übernehmen viele der erforderlichen Konfigurationen automatisch. Mit den richtigen Anpassungen verleihst du deinen Bildern aber den letzten Touch, besonders während der Dämmerung.
Sonnenuntergang fotografieren: Kamera-Setup fürs Handy
Auch mit einem Smartphone gelingen beeindruckende Sonnenuntergänge. Viele Funktionen findest du direkt in der Kamera-App. Falls dein Handy einzelne Einstellungen nicht unterstützt, kannst du sie einfach überspringen.
- Fokus setzen: Tippe mit dem Finger auf den Bereich des Bildes, der scharf sein soll. Meist reicht es, auf den Himmel oder die untergehende Sonne zu tippen.
- Belichtung reduzieren: Nachdem du auf den Bildschirm getippt hast, erscheint bei vielen Smartphones ein kleiner Regler oder eine Sonne. Ziehe ihn leicht nach unten. Dadurch werden die Farben kräftiger und der Himmel brennt nicht so schnell aus.
- HDR aktivieren: HDR steht für „High Dynamic Range“. Dabei macht das Smartphone mehrere Fotos mit unterschiedlicher Helligkeit und setzt sie automatisch zu einem Bild zusammen. Dadurch bleiben sowohl der helle Himmel als auch dunklere Bereiche besser sichtbar. Die Funktion findest du je nach Handy direkt in der Kamera-App oder in den Kameraeinstellungen.
- RAW verwenden: Manche Smartphones bieten einen RAW- oder ProRAW-Modus. Aktiviere ihn, wenn du deine Fotos später bearbeiten möchtest. RAW-Dateien enthalten deutlich mehr Bildinformationen als normale JPGs und lassen sich einfacher optimieren.
- Pro-Modus nutzen: Viele Smartphones besitzen einen Pro-, Profi- oder Expert-Modus. Dort kannst du ISO, Belichtungszeit und Weißabgleich selbst einstellen. Für Einsteiger ist das aber nicht zwingend nötig. Die Automatik liefert oft bereits gute Ergebnisse.
Tipps für iPhone und Samsung: Sonnenuntergang fotografieren
Den Sonnenuntergang mit dem iPhone zu fotografieren gelingt besonders gut mit ProRAW (bei unterstützten Modellen) und einer leicht reduzierten Belichtung. Auch aktuelle Samsung Galaxy Smartphones bieten mit dem Pro- oder Expert RAW-Modus umfangreiche Einstellmöglichkeiten. Doch keine Sorge: Unsere wichtigsten Tipps zu Fokus, Belichtung und Bildgestaltung funktionieren unabhängig vom Smartphone-Modell und sorgen auch mit älteren Geräten für gelungene Fotos. Hier noch der direkte Vergleich zwischen Smartphone und Fotoapparat:
| Smartphone | Fotoapparat |
|---|---|
| Einfach zu bedienen | Viele manuelle Einstellungen |
| Ideal für unterwegs | Höhere Bildqualität |
| Gute Ergebnisse mit HDR | Mehr Dynamikumfang im RAW-Format |
| Perfekt für Social Media | Ideal für große Ausdrucke und Fotokalender |
Sonnenuntergang fotografieren mit DSLR, Systemkamera und Spiegelreflexkamera
Mit einem Fotoapparat hast du deutlich mehr Kontrolle über Belichtung und Bildgestaltung. Vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen lassen sich Farben und Kontraste präziser festhalten als mit einem Smartphone. Mit dem richtigen Zubehör gelingen stimmungsvolle Bilder noch einfacher:
- Objektiv: Ein Weitwinkel eignet sich für beeindruckende Landschaftsbilder, ein Standardobjektiv für vielseitige Szenen und ein Teleobjektiv, wenn die Sonne besonders groß wirken soll.
- Stativ: Sobald das Licht schwächer wird, sorgt ein Stativ für scharfe Bilder und längere Belichtungszeiten ohne Verwacklungen.
- Filter: Ein Grauverlaufsfilter gleicht leuchtenden Himmel und dunkle Umgebung aus. ND-Filter ermöglichen kreative Langzeitbelichtungen. Auf Polfilter solltest du beim Sonnenuntergang besser verzichten, da sie Farben und Spiegelungen abschwächen können.
- RAW-Format: Fotografiere möglichst im RAW-Format. So lassen sich Belichtung, Kontrast und Farben später deutlich flexibler bearbeiten.
Bilder mit Sonnenuntergang kreativ gestalten
Mit kleinen Änderungen bei Bildaufbau und Perspektive wirken deine Fotos oft deutlich spannender. Achte dabei auf diese Gestaltungstipps:
- Drittelregel: Platziere den Horizont im oberen oder unteren Drittel des Bildes statt genau in der Mitte. So wirken die Schnappschüsse harmonischer.
- Vordergrund einbeziehen: Steine, Blumen, Gräser, Boote, Stege oder Bäume verleihen dem Bild mehr Tiefe und lenken den Blick zum Sonnenuntergang.
- Spiegelungen nutzen: Wasserflächen, Pfützen oder nasse Sandstrände spiegeln die Farben des Himmels und sorgen für eindrucksvolle Effekte.
- Horizont gerade ausrichten: Ein schiefer Horizont fällt besonders bei Landschaftsaufnahmen sofort auf.
- Panorama oder Hochformat ausprobieren: Panoramen eignen sich für weite Landschaftsszenen, Hochformate betonen einzelne Motive wie Bäume oder Leuchttürme.
- Auch nach hinten schauen: Dreh dich zwischendurch um. Oft taucht das warme Abendlicht die Umgebung hinter dir in wunderschöne Farben und eröffnet vollkommen neue Szenen.
Sonnenuntergang mit Personen fotografieren
Menschen verleihen Sonnenuntergangsfotos eine persönliche und emotionale Wirkung. Mit der richtigen Position und etwas Abstand zur Sonne entstehen stimmungsvolle Schnappschüsse, die den Moment perfekt einfangen.
Silhouetten fotografieren
Umrisse gehören zu den beliebtesten Szenen bei Sonnenuntergängen. Belichte auf den Abendhimmel statt auf die Person. So erscheint sie als dunkle Kontur vor den leuchtenden Farben des Abendhimmels.
Paare fotografieren
Händchenhalten, eine Umarmung oder ein Kuss wirken im Gegenlicht besonders romantisch. Achte darauf, dass sich die Köpfe leicht voneinander abheben, damit die Silhouette klar erkennbar bleibt.
Familien fotografieren
Lass die Familie miteinander interagieren, statt starr in den Fotoapparat zu schauen. Gemeinsames Gehen, Händchenhalten oder Spielen sorgt für natürliche und lebendige Aufnahmen.
Kinder im Gegenlicht
Kinder wirken besonders authentisch, wenn sie frei laufen, springen oder Muscheln sammeln. Nutze Serienaufnahmen, um den schönsten Moment einzufangen.
Blitz oder Reflektor?
Möchtest du Gesichter statt Silhouetten aufnehmen, helfen ein Aufhellblitz oder ein Reflektor. Beide bringen Licht auf die Personen, ohne die warme Stimmung des Sonnenuntergangs zu verlieren.
Die schönsten Motive für Sonnenuntergänge
Nicht jeder Sonnenuntergang braucht denselben Hintergrund. Je nach Umgebung entstehen ganz unterschiedliche Stimmungen und Bildwirkungen. Besonders schöne Szenen sind:
- Strand mit Wellen, Dünen oder Stegen
- Meer mit Spiegelungen und Booten
- Berge und Aussichtspunkte
- Wald und einzelne Bäume
- Seen und Flüsse
- Skylines und historische Altstädte
- Leuchttürme und Küstenlandschaften
- Palmen und tropische Strände
- Tiere und Vögel als Silhouetten
- Blumen, Gräser und Felder im warmen Abendlicht
Perfekte Strandbilder aufnehmen
Du möchtest deine Urlaubserinnerungen noch schöner festhalten? In unserem Ratgeber zeigen wir dir, wie dir kreative Strandbilder und stimmungsvolle Fotos am Meer gelingen.
Typische Fehler beim Sonnenuntergang fotografieren
Schon kleine Fehler können dazu führen, dass Farben flau wirken oder wichtige Details verloren gehen. Mit etwas Übung lassen sich diese leicht vermeiden.
Technische Fehler
Achte besonders auf diese Punkte:
- Automatikmodus: Die Kamera hellt die Szene oft zu stark auf und nimmt ihr die natürliche Wirkung.
- Falsche Belichtung: Eine leichte Unterbelichtung sorgt meist für kräftigere Farben.
- Zu hohe ISO: Hohe ISO-Werte verursachen Bildrauschen und verringern die Qualität.
- Falscher Fokus: Stelle auf den gewünschten Bildbereich scharf und überprüfe das Ergebnis.
- Kein RAW: Im JPEG-Format gehen wertvolle Reserven für die Nachbearbeitung verloren.
- Verschmutztes Objektiv: Fingerabdrücke oder Staub können Kontrast und Schärfe sichtbar beeinträchtigen.
Gestalterische Fehler
Auch der Bildaufbau entscheidet über das Ergebnis:
- Horizont mittig platzieren: Nutze lieber die Drittelregel.
- Kein Vordergrund: Ein zusätzliches Element sorgt für mehr Tiefe.
- Zu spät ankommen: Die schönsten Lichtstimmungen beginnen oft schon vor dem eigentlichen Sonnenuntergang.
- Nur eine Aufnahme machen: Verändere Perspektive, Brennweite und Bildausschnitt.
- Digital zoomen: Gehe lieber ein paar Schritte vor oder zurück und ändere die Perspektive.
- Nur die Sonne zeigen: Beziehe Menschen, Spiegelungen oder markante Landschaftselemente in deine Komposition ein.
Bilder mit Sonnenuntergang fotografieren und bearbeiten
Mit einer dezenten Nachbearbeitung kannst du Farben, Kontraste und Details gezielt verbessern. Schon wenige Anpassungen reichen oft aus, um das Beste aus deiner Aufnahme herauszuholen.
Sind Bereiche am Abendhimmel ausgefressen oder wirken die Wolken detailarm? Dann suche in deinem Bildbearbeitungsprogramm den Regler Highlights und probiere verschiedene Einstellungen aus. Ziel ist es, dass sehr helle Bildbereiche etwas abgedunkelt werden und feine Farbverläufe wieder sichtbar werden.
Wirken Bäume, Personen oder andere Elemente im Vordergrund zu dunkel? Nutze den Regler Tiefen oder Shadows. Passe ihn so an, bis in den dunklen Bereichen wieder mehr Details zu erkennen sind, ohne dass das Bild unnatürlich wirkt.
Möchtest du die Farben etwas kräftiger erscheinen lassen, erhöhe vorsichtig die Dynamik oder Vibrance. Reicht das nicht aus, kannst du zusätzlich die Sättigung leicht anpassen. Achte darauf, dass die Farben weiterhin natürlich wirken.
Ist die Aufnahme zu kühl oder zu warm, hilft der Regler Weißabgleich oder Temperatur. Probiere verschiedene Einstellungen aus, bis die Farben deinem persönlichen Eindruck des Sonnenuntergangs möglichst nahekommen.
Mit dem Regler Kontrast kannst du helle und dunkle Bereiche stärker voneinander abheben. Erhöhe ihn nur leicht, damit Wolkenverlauf, Spiegelungen und Silhouetten plastischer wirken, ohne dass Details verloren gehen.
Für die Bearbeitung eignen sich Programme wie Adobe Lightroom sowie Apps wie Lightroom Mobile, Snapseed oder Google Fotos. Die meisten dieser Regler findest du dort direkt im Bearbeitungsmenü.
Sonnenuntergang fotografieren und als Fotoprodukt verewigen
Ein gelungener Sonnenuntergang ist viel zu schade, um auf dem Smartphone oder der Festplatte zu verschwinden. Die warmen Farben und beeindruckenden Landschaften kommen in einem Fotokalender besonders gut zur Geltung und begleiten dich das ganze Jahr.
Halte deine schönsten Sonnenuntergänge das ganze Jahr fest
Gestalte aus deinen schönsten Aufnahmen einen individuellen Fotokalender. So genießt du jeden Monat einen neuen Sonnenuntergang und erinnerst dich jeden Tag an besondere Momente.
FAQ: Sonnenuntergang fotografieren
Wann entstehen die schönsten Farben am Himmel?
Die intensivsten Farben entstehen häufig kurz vor und besonders direkt nach dem Sonnenuntergang. Bleibe deshalb auch nach dem Verschwinden der Sonne noch einige Minuten vor Ort.
Sind Wolken gut oder schlecht, um Sonnenuntergänge zu fotografieren?
Leichte oder hohe Wolken sind ideal. Sie reflektieren das Sonnenlicht und sorgen oft für besonders intensive Farbverläufe.
Welches Objektiv eignet sich für Sonnenuntergänge?
Ein Weitwinkel eignet sich für Landschaftsaufnahmen, während ein Teleobjektiv die Sonne größer erscheinen lässt. Welches Objektiv das richtige ist, hängt vom gewünschten Bildaufbau ab.
Warum wirken meine Fotos blasser als in Wirklichkeit?
Die Kamera gleicht helle und dunkle Bereiche oft automatisch aus. Eine leichte Unterbelichtung und das Fotografieren im RAW-Format sorgen meist für kräftigere Farben.
Wie fotografiere ich einen Sonnenuntergang mit dem Handy?
Tippe auf den Himmel, reduziere die Belichtung leicht und nutze, wenn vorhanden, den Pro- oder RAW-Modus. So bleiben Farben und Details besser erhalten.
Welche App zeigt den Sonnenuntergang an?
Beliebte Apps sind Sun Surveyor, Sun Locator, SunOnTrack und Shadowmap. Sie zeigen dir den Zeitpunkt und die Richtung des Sonnenuntergangs für deinen Standort an.




