Das richtige Fotobearbeitungsprogramm finden

Ein jeder Fotograf, ganz gleich ob er dieser Tätigkeit aus beruflichen Gründen nachgeht oder als Hobby, wird sich irgendwann einmal der Bildbearbeitung widmen müssen. Während es einige Fotografen gibt, die sich lieber auf ihr Können und ihr Geschick verlassen, um die besten Aufnahmen zu erzielen, die eben ohne weitere Hilfsmittel möglich sind, gibt es einen Großteil, der sich lieber auf die digitale Bildbearbeitung verlässt. Nun bedeutet dies natürlich nicht, dass ein gutes Fotobearbeitungsprogramm aus wirklich jedem noch so schlechten Bild ein wahres Meisterwerk zaubern kann. Ganz so einfach ist es dann leider doch nicht, denn der Fotograf muss nach wie vor eine gute Grundlage schaffen. Allerdings gibt es dennoch viele Bereiche, in denen ein Fotobearbeitungsprogramm ein Foto nicht unerheblich optimieren kann. Nicht selten ähnelt das Endergebnis seinem richtigen Original nur noch entfernt.

Die besten Fotobearbeitungsprogramme

Bevor Sie sich an die Bearbeitung Ihrer Fotos machen können, sollten Sie natürlich erst einmal eine Software finden, die auch für Ihre Zwecke geeignet ist. Im Internet finden Sie eine riesige Palette an verfügbaren Programmen, doch nicht jede tut auch wirklich das, was Sie wollen und vor allem wie Sie es wollen. Adobe Photoshop zählt beispielsweise zu den besten Fotobearbeitungsprogrammen überhaupt und ist nicht umsonst der absolute Spitzenreiter. Daneben gibt es noch Adobe Lightroom. Beide Programme bilden eine perfekte Ergänzung zueinander, sind aber auch für sich sehr mächtig. Als kostenloses Pendant hat sich inzwischen GIMP einen großen Namen gemacht - eine kostenlose Freeware, das auf dem Open-Source-Prinzip basiert.

Fotobearbeitungsprogramm: Adobe Photoshop

Schon kurz nach der Entwicklung im Jahr 1987 hat sich Adobe Photoshop weltweit zu einem der führenden Bildbearbeitungsprogramme etabliert. Heute zählt die Software mehr als 10 Millionen User weltweit und stetig werden es mehr. Photoshop verfügt über einen umfassenden Umfang an verschiedenen Effekten, Filtern und Funktionen, um aus nahezu jedem Foto das Beste herauszuholen. Sei es nun eine Optimierung des Farbtons, des Kontrastes oder der Helligkeit oder das Freistellen bestimmter Objekte vom Hintergrund. Mit Photoshop gibt es beinahe nichts, das es nicht gibt. Oftmals sieht das fertige Bild am Ende ganz anders aus als das Original.

Fotobearbeitungsprogramm: Adobe Lightroom

Adobe Lightroom versteht sich weniger auf die detailreiche Bildbearbeitung, bei der gezielte Bereiche einer Aufnahme gesondert optimiert werden können. Vielmehr haben Sie mit Lightroom die Möglichkeit, Ihre Bilder im Ganzen zu bearbeiten. Dies bezeiht sich beispielsweise auf die punktgenaue Anpassung der Licht- oder Schattenbereiche einer Aufnahme, dies jedoch stets auf das gesamte Bild bezogen und nicht nur auf Teilbereiche dessen. Ein sehr interessanter Bereich in Lightroom ist die Möglichkeit der Objektivkorrektur. Die Linse eines jeden Objektivs ist ein wenig anders, wodurch das Ergebnis der Aufnahme von Objektiv zu Objektiv vollkommen anders ausfallen kann. Für eine Porträt-Aufnahme beispielsweise verwenden viele Profifotografe gerne ein Objektiv, bei dem das Zentrum der Linse weniger kontrastreich ausfällt, damit die Gesichtszüge insgesamt etwas weicher wirken und Hautunreinheiten schon bei der Aufnahme ein wenig kaschiert werden. Lightroom ist in der Lage zu erkennen, welches Objektiv bei der Aufnahme verwendet wurde, um das jeweilige Foto anschließend automatisch zu korrigieren. Eine tiefgreifende Bildbearbeitung ist mit Lightroom zwar nicht möglich, doch ist es für viele Korrekturen durchaus bereits sehr hilfreich. Darüber hinaus ist die Software auch sehr gut zur Verwaltung großer Bildersammlungen geeignet.

Fotobearbeitungsprogramm: GIMP

Als Freeware alles andere als teuer, aber nahezu genausogut wie Photoshop von Adobe ist GIMP. Das Programm besitzt viele Funktionen, Effekte und Filter, die auch in Photoshop und vielen anderen professionellen Fotobearbeitungsprogrammen enthalten sind. Leider ist die Bedienbarkeit allerdings nicht so leicht verständlich und viele Arbeitsschritte lassen sich zudem nur recht umständlich durchführen, was am Ende doch viele User zurückschrecken lässt. Mithilfe zahlreicher Tutorials finden jedoch selbst Laien schnell den Einstieg in die kostenlose Software.

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